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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

03.11.2011

Wyatt Technology Europe GmbH Die Hohlfaser-Feldfluss-Fraktionierung (HF5): Eine neue, leistungsfähige Methode zur Auftrennung komplexer Proteingemische

Christoph Johann Kontakt, Dr. Thomas Jocks Kontakt, Wyatt Technology Europe GmbH


Dieser Beitrag erläutert Theorie und Praxis der Fluss-Feldflussfraktionierung (F4), die eine hoch aufgelöste Trennung von Gemischen aus Makromolekülen oder Partikeln ermöglicht. Grundlagen und Funktionsprinzipien dieser Technologie werden dargelegt, und die neueste Weiterentwicklung auf diesem Feld, die Hohlfaser-Technologie (HF5), wird vorgestellt. Anhand von Messungen zeigen wir die Vorzüge der HF5 auf, die vor allem dort zum Tragen kommen, wo es um die schonende, effiziente Trennung von Proteinen geht.

Die Fluss-Feldflussfraktionierung (F4) ist eine Familie von Trennmethoden für Moleküle und Partikel, bei der man sich einen hydrodynamischen Querfluss für die Separation zunutze macht. In der Fachwelt bekannt und bereits verbreitet ist die Asymmetrische Fluss-Feldflussfraktionierung (AF4), bei der ein flacher, länglicher Kanal eingesetzt wird.

In diesem Beitrag stellen wir die Hohlfaser-Fluss-FFF (HF5) von Wyatt Technology vor. Der Kanal besteht aus einer Faser mit porösen Wänden. Wird ein Flüssigkeitsstrom durch die Faser hindurch gepumpt, so kann ein Teil der Strömung durch die Wände austreten und bildet eine Querströmung (Cross-flow) im Verhältnis zur Hauptströmung, die entlang der Faser Richtung Auslass gerichtet ist. Durch Einwirkung des Querstromes, die sich überlagert mit dem parabolischen Flussprofil der Längsströmung, erfolgt eine Trennung der Probenbestandteile, welche auf den unterschiedlichen Diffusionskoeffizienten der Komponenten und damit auf dem hydrodynamischen Radius bzw. der Molmasse beruht.

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