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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

21.09.2011

proRheo GmbH Viskosität - Temperatur: Eine starke Abhängigkeit

Jutta Schelske-Gehm Kontakt, proRheo GmbH


Die Kenntnis der Abhängigkeit von Viskosität und Temperatur ist überall dort von großem Interesse, wo die rheologischen Eigenschaften von Substanzen bei unterschiedlichsten Temperaturen betrachtet werden. Bestes Beispiel sind Treib- oder Schmierstoffe, die in Motoren eingesetzt werden. Die Fließfähigkeit des Treibstoffs muss bei tiefsten Temperaturen gewährleistet sein, der Schmierfilm eines Schmierstoffs darf auch bei höchsten Betriebstemperaturen nicht abreißen. Der Nachweis dieser Eigenschaften kam in der letzten Zeit insbesondere mit der Zulassung von biologischen Treibstoffen verstärkt in die Diskussion. Doch welche Messungen sind möglich und wie viel Messaufwand ist sinnvoll und notwendig?

Die Viskosität einer Substanz ist, bis auf Ausnahmen, von der Temperatur abhängig. Das kennt jeder, der schon einmal während eines ausgedehnten Frühstücks im Sommer seine Brötchen mit Butter schmierte. Zunächst ist die Butter kaum zu streichen, da sie aus dem Kühlschrank kommt, doch nach einiger Zeit fließt sie bei Berührung mit dem Messer nur so dahin. Was heißt das für die rheologischen Eigenschaften? Die Viskosität von Butter nimmt mit steigender Temperatur ab. Auch bei gleich bleibender Temperatur ist die Viskosität keine Konstante, sondern nimmt durch die Scherbelastung (z. B. beim Streichen auf das Brötchen) ab.

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