Unsere Seite auf

Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

03.08.2011

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kekule-Institut für Organische Chemie und Biochemie Definierte Cyclooligomere mittels Recycling-Gelpermeationschromatographie (recGPC): Einblicke in die zweidimensionale supramolekulare Organisation molekularer Polygone

Prof. Sigurd Höger Kontakt, Eva Sigmund, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kekule-Institut für Organische Chemie und Biochemie


Definierte π-konjugierte Oligomere haben in den letzten Jahren in zunehmendem Maß Interesse auf sich gezogen. Sie sind im Prinzip defektfrei und in höchsten Reinheiten darstellbar, wodurch sie nicht nur für die direkte Anwendung interessant sind, sondern auch zum Verständnis der komplexen Vorgänge in elektronischen Bauelementen beitragen. Die Extrapolation der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen polymerhomologer Reihen lässt zudem auf das Verhalten der reinen, defektfreien Polymere schließen, und so können Antworten auf bestimmte Fragestellungen (optische Eigenschaften, thermisches Verhalten, etc.) erhalten werden. Darüber hinaus ist die Adsorption von rigiden Oligomeren auf festen Oberflächen eine einfache Methode zum Aufbau zweidimensionaler (2D) Netzwerke im Nanometerbereich.

Mittels Rastertunnelmikroskopie (scanning tunneling microscopy, STM) lassen sich die supramolekularen Organisate in situ an einer fest/flüssig-Grenzfläche beobachten. Dabei gilt es, die Designregeln für die Bildung von zweidimensionalen Superstrukturen zu ermitteln, um so 2D-Nanoarchitekturen planbar zu machen.

Insbesondere Multi-Komponenten-Systeme und Fünf- bzw. Siebenecke sind jedoch noch wenig untersucht. Voraussetzung für die oben genannten und auch andere Untersuchungen ist es, definierte Oligomere in reiner Form zur Verfügung zu haben.

—> Artikel lesen

Abonnieren:

Empfehlen: