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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

05.05.2011

Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) Die Möglichkeiten und Grenzen der Hochtemperatur- Flüssigkeitschromatografie

Dr. Thorsten Teutenberg Kontakt, Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA)


In den letzten Jahren ist wieder Bewegung in den Markt der Flüssigkeits-Chromatografie gekommen. Jedes Jahr überbieten sich die Hersteller von Analysegeräten mit den Spezifikationen ihrer Systeme. Die Flüssigkeits-Chromatografie bei erhöhtem Druck - auch bekannt als UHPLC - hat mittlerweile Einzug in viele Routinelaboratorien gehalten. Eine andere Technik, die unter der Bezeichnung Hochtemperatur-Flüssigkeitschromatografie (HT-HPLC) bekannt ist, wird allmählich auch in verschiedenen Laboratorien eingesetzt. Die Möglichkeiten und Grenzen dieser innovativen Technologie werden anhand von Trennbeispielen diskutiert. Darüber hinaus wird erläutert, welche Soft- und Hardwarevoraussetzungen gegeben sein müssen, um die Hochtemperatur-HPLC erfolgreich anwenden zu können.

Im Prinzip handelt es sich bei der Hochtemperatur-HPLC, ähnlich wie bei der UHPLC, nur um eine Variante der klassischen HPLC. Der Hauptunterschied zur konventionellen HPLC besteht darin, dass die Temperatur als aktiver Parameter in die Methodenentwicklung integriert wird. Dabei erstreckt sich der praktisch nutzbare Temperaturbereich bis etwa 200 °C. Dadurch lässt sich die Flussrate und somit die Trennung bei höherer Temperatur aufgrund der niedrigen Viskosität der Lösemittelgemische signifikant steigern, bis wieder das Drucklimit der Säule beziehungsweise des HPLC-Systems erreicht wird.

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