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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

23.11.2010

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG Überwachung von Nickelbädern der Oberflächentechnik mit ProcessLab

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Reines Nickel ist ein silbrig-weiß glänzendes Metall, das aufgrund seiner Eigenschaften in der Beschichtungs- und Oberflächentechnik eingesetzt wird und sich durch seine äußerst hohe Härte, Korrosionsbeständigkeit, Glanz und Duktilität auszeichnet. Wegen der hervorragenden Polierbarkeit bieten sich Nickelbeschichtungen ebenfalls für Anwendungen im optischen und ästhetischen Bereich (z. B. Dekorationsartikel, Möbelbeschläge) an. Die Maschinen- und Elektronikindustrie setzt Nickelbeschichtungen wegen den vortrefflichen mechanischen und optischen Eigenschaften ein; die Schichten können auch gelötet werden.

Die elementaren Eigenschaften von Nickel werden während des Beschichtungsprozesses auf die Werkstückoberfläche übertragen. Über die Prozessbedingungen und mit Zusatz chemischer Additive können funktionale Eigenschaften wie Härte, Korrosionsbeständigkeit, Farbe oder Duktilität gezielt beeinflusst werden. Besonders stark glänzende Nickelschichten werden beispielsweise durch Beigabe von sogenannten Glanzzusätzen erreicht. Weitere spezifische Eigenschaften wie die Färbung oder eine noch höhere Korrosionsbeständigkeit lassen sich durch das Unter- respektive Überlagern mit anderen Metallen erreichen wie z. B. bei Leichtmetallfelgen, auf denen oftmals
eine Deckschicht aus Chrom auf der Haftvermittlungsschicht (Tragschicht) aus Nickel aufgebracht ist. Die Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich nahezu über alle industriellen Branchen.

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