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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

03.09.2010

Retsch GmbH Siebung agglomerierender Pulver mit der Luftstrahlsiebmaschine AS 200 jet

Retsch GmbH


Für die Trockensiebung von Partikelgrößen unter 40 μm kommt in der Regel das Verfahren der Luftstrahlsiebung zum Einsatz, aber auch zur Bestimmung von Partikelgrößen bis 250 μm bietet diese Methode eine schnellere Alternative zur Wurfsiebung.

Bei der Luftstrahlsiebung kommt grundsätzlich immer nur ein Sieb zum Einsatz. Dieses wird mit dem Siebgut auf der Maschine platziert und mit einem Deckel abgedeckt. Ein leistungsstarker Staubsauger saugt den Raum unterhalb des Siebes ab, die hierbei angesaugte Luft strömt durch eine Schlitzdüse nach, die nahe unterhalb des Siebs rotiert. Dadurch wird das Siebgut von der einströmenden Luft immer wieder aufgewirbelt und gleichmäßig über die gesamte Siebfläche verteilt. Durch den Luftstrom wird eine dauernde Neuorientierung der Partikel auf der Sieboberfläche bewirkt, und Partikel mit Größen kleiner als die Siebmaschenweite werden vom Staubsauger abgesaugt. Alternativ kann das Siebgut über einen Zyklon in einem Probengefäß aufgefangen werden. Beim Einsatz niedriger Siebe (in der Regel 25 mm hoch) wird das Siebgut von der einströmenden Luft gegen den Deckel geschleudert, wodurch Agglomerate aufgebrochen werden.

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