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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

12.08.2010

FRITSCH GmbH Pestizid- und Antibiotika-Rückstände in Lebensmitteln am Beispiel von Tomaten

Wieland Hopfe Kontakt, FRITSCH GmbH


Unter Pestiziden im weiteren Sinne versteht man alle Pflanzenschutzmittel und alle Schädlingsbekämpfungsmittel. Klarer für den "Normalbürger" werden die Begriffe vielleicht mit den Beispielen, dass für die Bekämpfung des Mehltaus an den Weinstöcken ein Pflanzenschutzmittel und zur Bekämpfung der Würmern in Äpfel und Birnen oder auch der Raupen am Kohl ein Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wird. Diese Stoffe werden direkt auf die Pflanze aufgebracht und gelangen auch über den Boden mit den Nährstoffen in die Pflanze und damit in die Früchte.

Reste von Arzneimitteln oder Umwandlungsprodukte davon finden sich in Ausscheidungen der Menschen oft wieder. Auch werden Reste von Arzneimitteln durch die Bürger manchmal gedankenlos über das Abwasser entsorgt. Der dem Abwasser entzogene Klärschlamm wird teilweise als Dünger auf die Felder ausgebracht. Bekannt ist auch, dass dem Tierfutter oftmals Antibiotika beigemischt werden. Reste davon gelangen dann über den Mist oder die Gülle auf die Felder. Unklar war bisher, ob diese Substanzen durch die Pflanzen aufgenommen und in der Nahrungskette weitergetragen werden.

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