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Fachbeiträge aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

05.08.2010

Landeslabor Berlin-BrandenburgBestimmung von T-2- und HT-2-Toxin in Getreide und Getreide­er­zeugnissen mittels LC-MS/MS nach automatisierter Reinigung über Immunoaffinitätssäulen

Maria Barricelli, Klaus Schmidt und Bettina Börner
Landeslabor Berlin-Brandenburg

Es wird eine Methode zur Bestimmung von T-2- und HT-2-Toxin in Getreide und Getreide­er­zeug­nissen mittels LC-MS/MS nach automatisierter Reinigung an Immunoaffinitäts­säulen beschrieben.

Viele Fusarien - Fusarien sind allgemein verbreitete Bodenpilze - produzieren eine Reihe verschiedener Mykotoxine, die der Gruppe der Trichothecene angehören, wie zum Beispiel Deoxynivalenol (DON), Nivalenol (NIV), T-2-Toxin und HT-2-Toxin, sowie weitere Toxine (Zearalenon und Fumonisine). Fusarien kommen häufig auf Getreide in den gemäßigten Zonen Amerikas, Europas und Asiens vor. Mehrere der Toxin bildenden Fusarien können in unter­schiedlichem Maße zwei oder mehr dieser Toxine bilden.

Die Toxizität von T-2-Toxin und dem Hauptmetaboliten HT-2-Toxin wurde 2001 vom Wissen­schaftlichen Lebensmittelausschuss (Scientific Committee on Food -SCF-) bewertet. Sehr kritisch werden vor allem die allgemeine Toxizität, die Hämato- sowie die Immunotoxizität von T-2-Toxin beurteilt.

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