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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

01.07.2010

Ludwig-Maximilians Universität München, Department Chemie Entwicklung neuer hochenergetischer Materialien: von der Laborsynthese bis zur Anwendung

Thomas M. Klapötke Kontakt, Jörg Stierstorfer Kontakt, Ludwig-Maximilians Universität München, Department Chemie


"Chemie ist wenn es raucht und stinkt!" Diesem Satz sah sich jeder Chemiker wohl schon einmal konfrontiert. Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Thomas M. Klapötke aus München (Ludwig-Maximilians Universität) versucht, diesem weitverbreitenden Standpunkt entgegenzutreten, indem sie neue umweltfreundliche "energetische Materialien" entwickelt. Die Klasse der energetischen Materialien umfasst alle Stoffe, welche in kurzer Zeit eine große Menge an Energie oder Gas freisetzen können. Wichtigste Beispiele sind Sprengstoffe (primäre und sekundäre), Treibstoffe und pyrotechnische Erzeugnisse mit möglicher Anwendung im militärischen als auch zivilen Bereich.

In diesem äußerst spannenden Themengebiet der präparativen Chemie ist man, neben klassischer Synthese und Charakterisierung, mit weiteren interessanten Problemstellungen wie (i) Vorhersage der energetischen Eigenschaften (ii) Leistungstests und (iii) Arbeitssicherheit konfrontiert. Auf dem Gebiet der hochenergetischen Chemie hat es in jüngerer Zeit viele neue Herausforderungen für Wissenschaftler gegeben, von denen nur einige exemplarisch genannt werden sollen.

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