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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

27.05.2010

Universität Tübingen, Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) / Biophysikalische Chemie FIDSAM - neue Mikroskopietechniken eröffnen den Zugang zu hochempfindlicher und quantitativer in-vivo Bildgebung

Dr. Frank Schleifenbaum Kontakt, Universität Tübingen, Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) / Biophysikalische Chemie


In nahezu allen Bereichen der Lebenswissenschaften, von der Biologie über die Medizin bis zur pharmazeutischen Entwicklungsforschung, haben fluoreszenzbasierte Techniken innerhalb des letzten Jahrzehnts als ein wesentlicher Pfeiler in Forschung und Entwicklung beigetragen.

Maßgeblich für diesen Erfolg ist eine Vielzahl von Faktoren, besonders zu nennen sind hierbei die hohe Empfindlichkeit und die hohe erreichbare Ortsauflösung in bildgebenden Verfahren, die Studien auf subzellulärer Ebene ermöglichen. Weiterhin sind fluoreszenzbasierte Techniken weitgehend non-invasiv und zerstörungsfrei, so dass in-vivo Untersuchungen am lebenden Organismus möglich sind. Ein weiterer Meilenstein in der Fluoreszenzmikroskopie wurde erreicht mit dem Siegenszug der autofluoreszierenden Proteine (AFPs). Diese ausschließlich aus Aminosäuren aufgebauten Substanzen können durch ihre hohe Fluoreszenzquantenausbeute gepaart mit hoher Photostabilität als natürliche Fluoreszenzfarbstoffe verwendet werden. Da es mit Kenntnis des AFP-Genoms möglich ist, die für die AFPs kodierende DNA-Sequenz selektiv mit Zielproteinen zu fusionieren, eröffnen sich durch die AFPs neue Untersuchungsfelder zum Beispiel im Bereich der Proteinfunktionalität, ihrer -lokalisierung und -dynamik und Entwicklung der Proteinexpression.

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