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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

28.01.2010

MartensLabConsult Einsichten eines Laborberaters (11): Benchmarking im Labor - Was bedeutet "Benchmark" wirklich, wozu dient es?

Helmut Martens Kontakt, MartensLabConsult


Nicht selten wird, sobald es darum geht ein Labor zu optimieren, die Forderung vorgetragen: "Dann lasst uns doch erst einmal ein Benchmark machen." Wenn man dieses dann näher hinterfragt, ist damit dann in der Regel ein Vergleich mit anderen Laboratorien gemeint. Was genau verglichen werden soll, ist schon unscharf.

Natürlich ist diese Aufforderung daher auch nicht immer darauf gerichtet, an den bestehenden Verhältnissen tatsächlich etwas zu ändern, denn jeder weiß vom Hörensagen: Benchmark ist aufwändig, Benchmark ist teuer und spätestens jetzt ist das Thema erst einmal durch. Hinzu kommt noch ein anderer Aspekt: Da ich mir andere Labors suchen muss, kann ich natürlich auch das Ergebnis steuern. Bei etwas Mühe dürfte es kein Problem sein Laboratorien zu finden, die gleich gut oder schlechter aufgestellt sind. Damit könnte man noch eine zweite Stufe zünden, falls die erste versagt und atsächlich Geld bereitgestellt werden sollte. Als dritte Stufe könnte man dann noch unterschiedliche Faktoren auf die Vergleichskennzahlen draufschlagen, um offensichtliche Schwachstellen zu kaschieren und zumindest ein Unentschieden zu erzielen.

Doch gehen wir mal weg von den Strategien, wie sich ein Benchmark im schlecht informierten Umfeld erfolgreich verhindern bzw. manipulieren lässt und zurück zur Eingangsfrage.

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