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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

05.03.2010

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG Überwachung eines galvanischen Verzinkungsprozesses

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Fenster- und Türbeschläge sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und werden in grossen Stückzahlen hergestellt. Je nach Einsatzgebiet müssen sie unterschiedlichste Anforderungen erfüllen und dabei einer Vielzahl von Belastungen wie Wind und Wetter standhalten. Damit diese Produkteigenschaften erreicht werden, überzieht man die Beschläge häufig mit einer zusätzlichen Beschichtung. Stahlbauteile beispielsweise werden korrosionsfester, wenn sie mit einer dünnen Zinkschicht überzogen werden.

Beim galvanischen Verzinken wird die Zinkschicht mit Hilfe des elektrischen Stroms aufgetragen. Dazu verwendet man ein Zinkelektrolytbad mit zwei Elektroden, nämlich einer Anode (Pluspol) und die zu verzinkenden Stahlbauteile als Kathode (Minuspol), an die Spannung angelegt wird. Das Bad enthält gelöstes Zink, das als Konzentrat über Dosierpumpen zugegeben wird, und ein Leitsalz, meist Ätzsoda (Natriumhydroxid), zur Erhöhung der Leitfähigkeit. Unter Einwirkung des elektrischen Stromes wird das im Bad gelöste Zink ( Zn2+) an der Kathode reduziert und scheidet sich dann langsam auf der Oberfläche der Stahlbauteile ab.

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