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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

18.12.2009

BASF SE Niedrigfeld-NMR als Werkzeug in der (industriellen) Analytik

Dr. Nikolaus Nestle Kontakt, BASF SE


In den mittlerweile über 60 Jahren seit der Entdeckung der kernmagnetischen Resonanz (Nuclear Magnetic Resonance, NMR) ist die hochauflösende NMR-Spektroskopie eines der wichtigsten Verfahren zur Struktur-Aufklärung von Molekülen in Lösung geworden und die Magnetresonanz-Tomographie hat sich als ein unverzichtbares abbildendes Diagnose-Verfahren in der Medizin etabliert. Gemeinsam sind beiden Methoden raumfüllende High-Tech-Apparaturen mit supraleitenden Magneten, die mit hohen Kosten in Anschaffung und Unterhalt verbunden sind. Diese Methoden haben einen wesentlich unbekannteren "kleinen Bruder" - die Niedrigfeld-NMR. Hier sind bereits seit einiger Zeit kleine, vergleichsweise robuste und kostengünstige Geräte am Markt erhältlich, die mit Permanentmagneten arbeiten und allenfalls tischfüllend sind. In der aktuellen kommerziell erhältlichen Geräte-Generation erlauben diese Geräte keine spektrale Auflösung, sondern lediglich die Messung von Relaxationszeiten. Neue Entwicklungen lassen noch kleinere, leichtere Geräte und zumindest rudimentäre spektroskopische Auflösung erwarten.

In diesem Beitrag sollen die analytischen Möglichkeiten vorgestellt werden, die sich bereits ohne spektrale Auflösung ergeben.

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