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Fachbeiträge aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

12.11.2009

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, FB Angewandte NaturwissenschaftenIdentifizierung von Verpackungskunststoffen mittels Pyrolyse und Headspace-Festphasenmikroextraktion in Kombination mit der Gaschromatographie/Massenspektrometrie

Peter Kusch, Gerd Knupp
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, FB Angewandte Naturwissenschaften

Die analytische Pyrolyse ist eine universell einsetzbare Messtechnik zur Untersuchung von hochmolekularen organischen Verbindungen. Bei der Pyrolyse der hochmolekularen organischen Verbindungen entstehen durch thermische Zersetzung bei 500-1400°C in einem Inertgasstrom niedermolekulare Verbindungen. Diese niedermolekularen Pyrolyse-Produkte werden dann den herkömmlichen Analyseverfahren wie GC-FID, GC/MS oder GC/FTIR unterworfen, die Rückschlüsse auf chemische Zusammensetzung und Struktur der Ausgangsstoffe erlauben. Die Festphasenmikroextraktion (SPME) ist eine lösungsmittelfreie Mikroextraktionstechnik. Im Headspace-Modus (HS) wurde SPME in den letzten Jahren für die Bestimmung von Restmonomeren und gesundheitsgefährdenden, leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) in Kunststoffen verwendet.

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