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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

31.08.2009

TU Kaiserslautern, Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik Kontinuierliche anulare Elektrochromatographie

Rene Laskowski Kontakt, Prof. Hans-Jörg Bart Kontakt, TU Kaiserslautern, Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik


Die Elektrochromatographie ist ein sehr effizientes Verfahren zur Trennung von Stoffen, wobei der Flüssigkeitstransport in einer stationären Phase durch Anlegen eines elektrischen Feldes hervorgerufen wird. Es kann somit die Trennwirkung der Elektrophorese und der Chromatographie in nur einem Prozessschritt kombiniert werden.

Als Eluenten kommen in der Elektrochromatographie Elektrolyte gemischt mit organischen Lösungsmitteln zur Verwendung, in welchen die Silanolgruppen der stationären Phase dissoziieren. Durch das Anlegen eines elektrischen Stromes baut sich von der stationären Phase zur mobilen Phase ein Ladungspotential auf. Der sich daraufhin ausbildende elektroosmotische Fluss besitzt ein günstiges Strömungsprofil, in welchem sich die einzelnen Fraktionen auf schmalen Banden und ohne Druckverlust fortbewegen. Dies ermöglicht in einer Anwendung mehr als 100.000 Trennstufen pro Meter und eine folglich bessere Differenzierung der einzelnen Analyten.

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