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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

28.05.2009

FRITSCH GmbH Kinderspielzeug mit Duftstoffen - Untersuchung auf allergene Substanzen

Wieland Hopfe Kontakt, FRITSCH GmbH


Relativ neu im Handel sind Spielsachen, die mit Duftstoffen versehen sind. Von diesen Substanzen geht aber nicht nur ein angenehmer Duft aus, sondern sie besitzen auch ein mehr oder weniger großes allergenes Potenzial.

Im Dezember 2008 ist eine neue EU-Richtlinie mit Regelungen zur chemischen Sicherheit von Spielzeug verabschiedet worden. Die darin festgelegten Grenzwerte sind durchaus kritisch zu hinterfragen. Sehr interessant ist dazu die Pressemitteilung 29/2008 vom Bundesinstitut für Risikobewertung Berlin. Hier heißt es wörtlich: "Die neue Spielzeugrichtlinie enthält zwar eine Liste von 55 verbotenen allergenen Substanzen. De facto wird dieses Verwendungsverbot durch die Einführung eines Grenzwertes von 0,01 Prozent (100 ppm = 100 mg/kg) für zulässige Spurengehalte aber zum Teil wieder aufgehoben."

Von dieser Problematik abgeleitet, wurde die Aufgabe formuliert, eine Probe eines "duftenden Pferdchens" so zu zerkleinern, dass ein Pulver entsteht. Die Duftstoffe dürfen dabei nicht verloren gehen. Duftstoffe sind relativ leicht flüchtig. Deshalb muss man davon ausgehen, dass bei Vergrößerung der Oberfläche ein Übergang in die Umgebungsluft schneller erfolgt. Damit würden sich diese Stoffe der Analyse entziehen. Um dies weitestgehend zu vermeiden, wurde die Zerkleinerung unter ständiger Kühlung mit flüssigem Stickstoff durchgeführt.

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