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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

15.04.2009

FRITSCH GmbH Partikelgrößenbestimmung mit der statischen Lichtstreuung

Dr. Günther Crolly Kontakt, FRITSCH GmbH


Zahlreiche Eigenschaften von unterschiedlichsten Materialsystemen werden maßgeblich von der Partikelgrößenverteilung des zugrundeliegenden Rohmaterials beeinflusst. Dies können sowohl für einen Produktionsprozess relevante als auch für die Qualität des Endprodukts maßgebliche Kenngrößen sein. Die Feinheit eines pulverförmigen Materials beeinflusst maßgeblich Größen wie die Transportfähigkeit in Rohrleitungen und die Befüllbarkeit von Behältern, ebenso wie etwa die Lösungsgeschwindigkeit in Flüssigkeiten, die Festigkeit von Schüttungen, die Abscheidbarkeit in Filtern, die Haftkraft an fremden Oberflächen, das Adsorptionsvermögen oder die Restfeuchte und viele mehr. Über die Partikelgröße wird somit beispielsweise die Homogenität von Gemischen, die Verdruckbarkeit von Farben, das Geschmacksempfinden von Schokolade, das Abbinde- und Trocknungsverhalten von Zement, die Aufnahmegeschwindigkeit von Arzneimitteln, die Festigkeit von Beton, die homogene Verteilbarkeit von Druckertoner und vieles mehr eingestellt.

Eines der grundlegenden Probleme bei jeder Bestimmung der Partikelgröße ist die zunächst notwendige Definition der zu bestimmenden Größe selbst: Was genau ist eigentlich die Größe eines Partikels? Für genau kugelförmige Teilchen ist dies einfach. Jede beliebige Größenkennzahl einer Kugel hängt in einfacher und direkter Weise vom Durchmesser bzw. dem Radius der Kugel ab. Egal ob man am Volumen, der Querschnittsfläche oder der Oberfläche der Partikel interessiert ist, alle Kenngrößen lassen sich leicht und eindeutig aus dem Partikeldurchmesser errechnen.

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