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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

02.04.2009

Leica Microsystems GmbH Lebende Zellen besser sichtbar im schrägen Licht: Integrierter Modulationskontrast - Mikroskopieren ohne Spezialobjektive

Bernard Kleine Kontakt, Anja Schue Kontakt, Leica Microsystems GmbH


Der Modulationskontrast nach Hoffman hat sich für Untersuchungen ungefärbter, kontrastarmer biologischer Proben als Standard etabliert. Die innovative technische Umsetzung von Leica Microsystems ermöglicht nun eine deutlich einfachere Handhabung und flexiblere Einsatzmöglichkeiten. Die Integration des Modulators in den Strahlengang des Mikroskops erlaubt nun, eine Vielzahl von Hellfeld- oder Phasenobjektiven anstelle weniger Spezialobjektive einzusetzen. Über frei zugängliche Modulatoren kann der Kontrast erstmals individuell modifiziert und optimiert werden. Der von Leica Microsystems entwickelte integrierte Modulationskontrast (IMC) ist damit nicht nur für Routineuntersuchungen von biologischem Material geeignet, sondern auch ein exzellentes Werkzeug für anspruchsvolle Anwendungen wie Mikromanipulation, Mikroinjektion oder Mikrodissektion.

Bei Manipulationstechniken wie der In-Vitro-Fertilisation bietet der Modulationskontrast eine hervorragende Möglichkeit zur Visualisierung der Zellen. Eine Kombination von Modulator und Schlitzblende wandelt Phasengradienten der Probe mithilfe einer "schrägen Beleuchtung" in Helligkeitsgradienten um. Der objektivseitige Modulator besitzt unterschiedlich lichtdurchlässige Bereiche. Das Licht fällt über die beleuchtungsseitige Schlitzblende seitlich auf die Probe und wird an Phasenübergängen gebeugt. Je nach Vorzeichen des Gradienten wird es zum undurchlässigen oder zum transparenten Modulatorteil hin abgelenkt. Das Ergebnis sind Grauabstufungen, die das Auge zu einem reliefartigen, dreidimensionalen Bildeindruck zusammensetzt - analog Licht und Schatten bei seitlich beleuchteten Objekten.

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