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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

13.03.2009

Leica Microsystems GmbH Glasklare Qualität: Polarisationsmikroskopie in der Glasproduktion

Klaus-Peter Martinek Kontakt, Anja Schue Kontakt, Leica Microsystems GmbH


Was wäre ein edler Tropfen ohne ein hochwertiges Glas? Schon die Römer wussten kunstvoll geformte Trinkgläser herzustellen, und im Mittelalter war das reine Glas der venezianischen Glasmacher weltberühmt. Als einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit wird Glas heute in vielen Bereichen verwendet - auch die Lichtmikroskopie wäre ohne optische Spezialgläser nicht möglich - und muss dabei höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Für die Qualitätssicherung in der Produktion von Flachglas, Hohlglas und Pressglas ermöglicht die Polarisationsmikroskopie eine preisgünstige und schnelle Diagnose kristalliner Einschlüsse. Die Untersuchung kann dabei zumeist ohne zeitaufwändige Probenpräparation und zerstörungsfrei erfolgen. So steht die Probe gegebenenfalls für weitere analytische Verfahren wie Mikrosonde oder Röntgendiffraktometrie zur Verfügung.

Die moderne Silikatglasproduktion läuft immer auf ähnliche Art und Weise ab. Eine Rohstoffmischung wird mit einem mehr oder weniger großen Anteil Altglas entweder aus dem betriebsinternen oder einem externen Scherbenkreislauf in einem Schmelzaggregat bei ca. 1450 bis 1500 °C geschmolzen. Zum Schutz vor der aggressiven , heißen Glasschmelze sind die Schmelzaggregate mit speziellem, feuerfestem Steinmaterial ausgekleidet. Sobald das Glas ausreichend homogenisiert ist, gelangt es zu den Verarbeitungsmaschinen, die dann entweder Flachglas, Hohlglas, Pressglas oder Rohrglas produzieren.

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