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25.02.2009

ACHEMA Achema 2009 Trendbericht: Validierung bremst Innovation

ACHEMA


Ungeachtet der wirtschaftlichen Turbulenzen ist die Pharmabranche nach wie vor ein klarer Wachstumsmarkt. Gründe gibt es zuhauf: Die zunehmende Alterung der Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten, aber auch aufsteigende Märkte wie China erhöhen weiter den Medikamentenbedarf. So werden sich bestimmte Krankheiten, wie Diabetes oder Alzheimer und einige Krebsarten, mit der höheren Lebenserwartung weiter ausbreiten. Gleichzeitig werden Medikamente zunehmend auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten ausgerichtet.

Möglich machen dies Fortschritte in der Molekular- und Zellbiologie, die ebenfalls Anreize für neue Therapieansätze geben. Die ACHEMA 2009 vom 11.-15. Mai in Frankfurt am Main zeigt in allen Schritten Lösungsansätze von der Forschung bis zur Verpackung von Pharmaprodukten. Insgesamt werden rund 4.000 Aussteller und 180.000 Besucher aus über 100 Ländern zu diesem Weltforum für die Prozessindustrien erwartet.

Nach Angaben des IMS World Review 2008 lag der Umsatz mit Arzneimitteln 2007 weltweit mit insgesamt 713 Mrd. US-$ erneut rund 10 % über dem Vorjahresniveau. 82 % des Gesamtumsatzes auf dem Weltpharmamarkt werden von Nordamerika, Europa und Japan abgedeckt. Der Umsatz in Nordamerika ist um 4,5 % auf fast 305 Mrd. US-$ gestiegen und stellt damit fast die Hälfte (43 %) des weltweiten Pharmamarkt-Umsatzes in 2007 dar. Der Pharmamarkt in Europa wuchs um knapp 16 % auf rund 213 Mrd. US-$ an. Die Steigerung wurde unter anderem durch den erstarkten Euro möglich. Lateinamerika steigerte seinen Umsatz im Jahr 2007 um mehr als 17 % auf fast 43 Mrd. US-$.

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