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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

31.03.2008

Viscotek GmbH GPC/SEC mit Dreifachdetektion (16): Bedeutung und Berechnung von Molekulargewichtsmittelwerten

Dr. Gerhard Heinzmann Kontakt, Viscotek GmbH


Problemstellung: Wir verwenden eine GPC/SEC-Anlage mit Dreifachdetektion um die Molekulargewichte unserer Proben zu bestimmen. In der Ergebnistabelle werden mehrere Ergebnisse für das Molekulargewicht aufgeführt; ein Mn-Wert, ein Mw-Wert, ein Mz-Wert und ein Mp-Wert.

Frage: Welcher Wert ist der richtige Molekulargewichtsmittelwert?

Lösung: Es gibt keinen richtigen oder falschen Molekulargewichtsmittelwert; jeder der aufgeführten Werte (Mn, Mw, Mz und Mp) ist korrekt, nur wird er mathematisch auf eine andere Weise berechnet. Hintergrund dafür ist die Tatsache dass sich unter einem Peak in der GPC/SEC in aller Regel nicht ein einziges Molekulargewicht verbirgt (dies ist nur bei Proteinen der Fall) sondern dass eine Verteilung von Molekulargewichten vorliegt wobei die großen Moleküle vor den kleinen Molekülen eluieren. Die Software bestimmt also an jedem Punkt des Peaks ein Molekulargewicht und muss diese Vielzahl von einzelnen Molekulargewichten nun in ein mittleres Molekulargewicht umrechnen.

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