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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

27.11.2008

TU Dresden, Professur für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände Migration aus Verbundfolien: Screening mittels verschiedener chromatographischer und spektroskopischer Methoden

Nadine Paul Kontakt, Stefanie Krönert, Angela Berner, TU Dresden, Professur für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände


Die Kombination verschiedener spektroskopischer und chromatographischer Methoden ermöglicht die Ermittlung eines Höchstmaßes an qualitativen und quantitativen Informationen über migrierfähige Substanzen aus Verbundfolien. Dafür werden die Gesamtmigrate einer ausgewählten Folie in den Ersatzsimulanzien nach RL 82/711/EWG, 95 % Ethanol und Iso-Octan, untersucht.

Die 1H-NMR bietet die Möglichkeit zum Screening der Migrate auf bestimmte Strukturmerkmale, die Additiven oder Monomeren zugeordnet werden können. Die qualitative Absicherung sowie quantitative Ermittlung der spezifischen Migranten wird anhand von RP-HPLC mit verschiedenen Detektoren (UVD, FLD, ELSD, CLND) sowie GC-MS/FID durchgeführt. Niedermolekulare Oligomere aus PE-Siegelschichten werden in Summe mittels 1H-NMR quantifiziert. Mit Hilfe dieser unterschiedlichen Methoden können für die untersuchte Verbundfolie die nicht-flüchtigen organischen Substanzen im Gesamtmigrat aufgeklärt werden.

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