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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.11.2008

CLB.gif Authentifizierung von alkoholischen Getränken mittels GC/MS und HPTLC: Absinth - Kultdrink oder Fusel?

Dr. Dirk W. Lachenmeier Kontakt


Die auffällige grüne Färbung, die vielfältigen Rituale beim Genuß und natürlich auch die berauschende Wirkung machten Absinth bereits vor über 100 Jahren zu einem Modegetränk. Berühmte Maler wie Toulouse-Lautrec, van Gogh oder Picasso bedienten sich der Spirituose, um aus der vermeintlich halluzinogenen Wirkung der Wermutspezialität Inspiration zu ziehen. Nach fast 70-jährigem Verbot hat Absinth in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt, doch mit dem Modegetränk vergangener Tage haben heutige Kreationen oft gerade noch den Namen gemein. Unterschiedliche Ansätze zur Authentifizierung von Absinth werden in dieser Arbeit vorgestellt.

Absinth ist eine Bitterspirituose, deren charakteristischer Geschmack hauptsächlich von den Extraktivstoffen der Wermutpflanze (Artemisia absinthium L.) herrühren sollte. Nach traditionellen Rezepturen zur Herstellung von Absinth werden Wermut und andere getrocknete Kräuter (z.B. Anis, Fenchel, Zitronenmelisse) zunächst mazeriert. Durch die sich anschließende Destillation des Mazerates werden die schwerflüchtigen Bitterstoffe reduziert und die typischen leichtflüchtigen, feinwürzigen Komponenten des Wermutaromas treten in den Vordergrund.

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