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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.11.2008

Viscotek GmbH GPC/SEC mit Dreifachdetektion (21): Wie können korrekte Polydispersitätsfaktoren bestimmt werden?

Dr. Gerhard Heinzmann Kontakt, Viscotek GmbH


Problemstellung: Wir betreiben in unserem Labor eine GPC/SEC Anlage mit Dreifachdetektion. Meist erhalten wir sehr schöne und reproduzierbare Resultate für unsere Proben. Nun wurde aber eine sehr eng verteilte Probe vermessen und es resultiert ein Polydispersitätsfaktor von 0,98. Dies ist aber physikalisch nicht sinnvoll.

Frage: Wie kann man Polydispersitätsfaktoren korrekt bestimmen und warum erhält man mit der GPC/SEC mit Dreifachdetektion für einige eng verteilte Proben Polydisperitätsfaktoren die kleiner als 1 sind?

Lösung: Der Polydispersitätsfaktor in der GPC/SEC ist definiert als Mw/Mn, also der Quotient aus dem nach dem Gewicht gemittelten Molekulargewicht (Mw) und dem Zahlenmittelwert des Molekulargewichtes (Mn). Ist eine Probe monodispers, d. h. weisen alle Probenmoleküle dasselbe Molekulargewicht auf, dann ist der Polydispersitätsfaktor gleich 1. Kleiner als 1 kann dieser Faktor nicht werden. Resultiert dennoch für eine Probe ein Polydispersitätsfaktor der kleiner als 1 ist so ist dies auf die Kalibrierung der Detektoren zurück zu führen.

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