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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

12.02.2008

Viscotek GmbH GPC/SEC mit Dreifachdetektion (14): Lichtstreuung und Universelle Kalibration - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Dr. Gerhard Heinzmann Kontakt, Viscotek GmbH


Problemstellung: Wir betreiben in unserem Labor eine konventionelle GPC/SEC-Anlage mit Brechungsindexdetektion. Um mehr Informationen über unsere Proben zu erhalten möchten wir die Anlage mit einem Absolutdetektor ausstatten. Dies soll entweder ein Lichtstreudetektor sein oder ein Viskositätsdetektor mit dessen Hilfe wir eine Universelle Kalibriergerade erstellen möchten. Welcher Detektor liefert mehr Informationen?

Frage: Es gibt im Wesentlichen zwei molekulargewichtssensitive Detektoren für die GPC/SEC; einen Lichtstreudetektor und einen Viskositätsdetektor. Welche zusätzlichen Informationen können mit diese Detektoren erhalten werden und welcher Detektor ist für welche Applikationen besser geeignet?

Lösung: Absolute, also real vorliegende Molekulargewichte können sowohl mit einem Lichtstreudetektor wie auch mit einem Viskositätsdetektor bestimmt werden. Während das Signal des Lichtstreudetektors direkt proportional zum Molekulargewicht einer Probe ist wird dieses mit dem Viskositätsdetektor über eine universelle Kalibriergerade gemessen (log Molekulargewicht x Intrinsische Viskosität). Daher ist der Messaufwand bei einem Viskositätsdetektor höher da hier nach wie vor mit Standards mit bekanntem Molekulargewicht eine Säulenkalibrierung erstellt werden muss.

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