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07.10.2008

Retsch GmbH Dem Fälscher auf der Spur: DNA-Extraktion aus Wolle

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Aufgrund der geringen Menge, die von einem Tier gewonnen werden kann, ist die Kaschmirwolle ein teurer Rohstoff für die Textilindustrie und daher vermehrt Gegenstand von Fälschungen. Dazu wird statt der teuren Kaschmirwolle gewöhnliche, billigere Schafwolle verwendet und dann falsch deklariert. Oder Produkte enthalten nur geringe Anteile von Kaschmirwolle und Wolle anderer Tierarten wird ohne Kennzeichnung mitverarbeitet.

Die Textilindustrie und Überwachungslaboratorien benötigen deshalb Nachweismethoden, die eine sichere Überprüfung von Produkten aus Kaschmirwolle gewährleisten. Deshalb wurde am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME) in Schmallenberg ein Verfahren entwikkelt, das einen sicheren Nachweis der Verfälschung derartiger Produkte ermöglicht. Grundlage des Verfahrens ist die vom IME schon früher entwickelte Methode zur Tierartendifferenzierung, die seit 2002 erfolgreich zur Analyse von Lebens- und Futtermitteln eingesetzt wird.

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