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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

15.01.2008

TU München, Institut für Wasserchemie Optoakustische Spektroskopie: Vom Spektrophon zur OA-Tomographie

Dr. Christoph Haisch Kontakt, Dr. Thomas Schmid, Prof. Reinhard Nießner, TU München, Institut für Wasserchemie


Wie zahlreiche andere spektroskopische Techniken, die heutzutage unter der Verwendung von Lasern eingesetzt werden, reicht der Ursprung der optoakustischen (OA) oder photoakustischen Spektroskopie wesentlich weiter zurück als die Erfindung des Lasers im Jahre 1960. Bereits 1881 schlug A. G. Bell sein "Spektrophon" vor, "for the purpose of the examination of the absorption spectra of bodies in those portions of the spectrum that are invisible".

Die Grundlagen für dieses "Gerät zur Absorptionsmessung von unsichtbarer Strahlung" stammt aus seinen Arbeiten zur kabellosen Übertragung von Schall. Über mehr als ein halbes Jahrhundert wurde der OA Effekt weder zur Schallübertragung noch für spektroskopische Messungen in größerem Rahmen eingesetzt. Mitte der 70er Jahre wurden von A. Rosencwaig und A. Gersho die theoretischen Grundlagen des OA Effekts in der nach ihnen benannten RG-Theorie beschrieben und damit die Grundstein für eine breitere Anwendung dieser Technik gelegt.

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