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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.08.2008

Retsch GmbH Schwermetalle in Spielzeug

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Spielzeug muss sicher sein. Das fordert die europäische Richtlinie 88/378/EWG, in der klar geregelt ist, welche Grenzwerte für Stoffe wie Arsen, Blei, Cadmium oder Antimon gelten. Schwermetalle aus Spielzeug dürfen sich nur in solchen Mengen lösen, die für Kinder gesundheitlich unbedenklich sind. Gerade in den letzten Monaten gingen Meldungen durch die Presse, dass Schwermetalle in gesundheitsbedenklichen Mengen nachgewiesen werden konnten. Mit der Anzahl der Meldungen wächst auch die Unsicherheit der Verbraucher, so dass eine lückenlose Kontrolle im Interesse der Hersteller ist.

Von der Zerkleinerung zur Analyse

Für die Analyse von Schwermetallen in Kunststoffen eignet sich insbesondere die Atomabsorptionsspektrometrie (AAS), da diese einfach und preiswert durchzuführen ist und die Ergebnisse gute Richtigkeit und Präzision aufweisen. Da in der AAS üblicherweise nur gelöste Stoffe untersucht werden können, müssen die Proben zunächst zerkleinert und anschließend aufgeschlossen (gelöst) werden. In der Regel nimmt die Probenvorbereitung daher deutlich mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Analyse; sie ist zudem eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle. Wenn eine Probe z. B. mit einer Büroschere oder einer Küchenmaschine zerkleinert wird, so ist eine Verfälschung des Ergebnisses durch Kontamination vorprogrammiert.

In diesem Artikel wird am Beispiel einer Spielzeugpuppe der genaue Arbeitsablauf einer analysengerechten Probenvorbereitung bis hin zum Messergebnis beschrieben. Zur Überprüfung der Richtigkeit des Verfahrens werden zusätzlich käufliche Referenzmaterialien untersucht.

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