Unsere Seite auf

Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

10.04.2007

Ruhrverband, Essen Die Kalibration von Analysenverfahren (2): Nicht lineare Kalibrationsfunktionen

Dr. Volkmar Neitzel Kontakt, Ruhrverband, Essen


Von fotometrischen Messverfahren ist bekannt, dass das Gesetz von Lambert und Beer, d. h. die lineare Beziehung zwischen der Extinktion und Konzentration, nur in einem begrenzten Bereich gilt. Aufgrund von Sättigungseffekten nimmt die Steilheit der zunächst linearen Beziehung zwischen beiden Größen oberhalb eines bestimmten Gehalts ab. Im Extremfall bleibt die Extinktion auch bei steigendem Gehalt nahezu konstant. Für derartige Fälle ist die lineare Regression, die in Teil 1 behandelt wurde, nur bedingt geeignet.

Eine Reihe von Messverfahren zeigt einen grundsätzlich nicht linearen Zusammenhang zwischen Messwerten und Analysenergebnissen. Selbst dann, wenn der Arbeitsbereich eingeengt wird, ist die lineare Regression ungeeignet. Die DIN ISO 8466-2 behandelt derartige Fälle durch Anpassung eines Polynoms 2.Grades an die Kalibrationsdaten.

—> Artikel lesen




Abonnieren:

Empfehlen: