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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

06.03.2007

Ruhrverband, Essen Die Kalibration von Analysenverfahren (1): Lineare Kalibrationsfunktionen

Dr. Volkmar Neitzel Kontakt, Ruhrverband, Essen


Der größte Teil analytischer Messverfahren geht von einer Urprobe aus, die nach einer Probenvorbereitung eine Messprobe ergibt, aus der das Analysengerät unmittelbar Messwerte wie z. B. Extinktionen, Impulse pro Zeit, Peakflächen, Stromstärken oder Spannungen liefert. Aus diesen sind gemäß einer Auswertevorschrift - mit Hilfe mathematisch-statistischer Werkzeuge - die Analysenergebnisse (z.B. Konzentrationen) zu berechnen.

Die Auswertevorschrift erhält man, indem man einen Zusammenhang zwischen Messwerten und Analysenergebnissen herleitet. Dieser Vorgang wird als Kalibration oder Kalibrierung bezeichnet. Fälschlicherweise taucht dafür in mancher Literatur auch der Begriff Eichung auf. Obwohl in beiden Fällen die Abhängigkeit der Anzeige eines Messgerätes von der zu messenden Größe durch Vergleich mit bereits bekannten Werten bestimmt wird, dürfen nur hierfür autorisierte Behörden eichen, während die Kalibration zum Laboralltag gehört.

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