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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.12.2007

Viscotek GmbH GPC/SEC mit Dreifachdetektion (12): Unterscheidung von Nanopartikeln und Mikrogelen

Dr. Gerhard Heinzmann Kontakt, Viscotek GmbH


Problemstellung: Es wird mit einem GPC/SEC-System mit Dreifachdetektion gearbeitet. Bei manchen Proben treten in der Lichtstreuung zum Teil sehr hohe Peaks vor oder nach dem Hauptpeak auf die im Brechungsindex- und Viskositätsdetektor nur sehr schwach oder gar nicht angezeigt werden.

Frage: Worum handelt es sich bei Peaks in der Lichtstreuung und weshalb sind diese Peaks manchmal in den anderen Detektoren ebenfalls schwach zu sehen und manchmal nicht?

Lösung: Bei einer GPC/SEC-Anlage mit Dreifachdetektion werden verschiedene Detektoren kombiniert die physikalisch auf unterschiedliche Parameter ansprechen: ein molekulargewichtssensitiver Lichtstreudetektor, ein Viskositätsdetektor der auf die intrinsische Viskosität einer Probe anspricht (die in reziproker Relation zur molekularen Dichte der Probe steht) und ein konzentrationssensitiver Brechungsindexdetektor. Ist ein Peak nur im Lichtstreudetektor zu sehen und nicht in den beiden anderen Detektoren so lässt dies physikalisch gesehen darauf schließen dass das Molekulargewicht der Substanz sowie deren molekulare Dichte unter dem Peak extrem hoch sein müssen während gleichzeitig deren Konzentration sehr gering sein muss.

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