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Synthese von hydrophoben Stärkederivaten und Pteroylamidhexylamin-funktionalisiertem Polyvinylalkohol zur Darstellung von Nanopartikeln zum gerichteten Wirkstofftransport

Stauner, Thomas - Universität des Saarlandes (2011)


In dieser Arbeit werden in einem ersten Schritt hydrophobe Stärkederivate (SD) mittels Veretherungs- und Veresterungsreaktionen nativer Stärke mit Halogenalkanen und Fettsäure-Estern dargestellt.

Diese Derivate werden zur Darstellung von Nanopartikeln verwendet. In einem zweiten Schritt wird ein Folsäurederivat über einen Hexyldiaminlinker an Polyvinylalkohol (PVA) geknüpft und zur Darstellung von Nanopartikel verwendet.

Weitere Gegenstände der Arbeit sind die Optimierung der einzelnen Syntheseschritte und eine Untersuchung der Einflüsse auf Synthese und Partikelformulierung. Eine Verkapselung der hydrophoben Wirkstoffe Taxotere® und Idarubicin® zeigt eine deutliche Steigerung der Löslichkeit gegenüber den unverkapselten Wirkstoffen. Es wird gezeigt, dass Nanopartikel mit folsäuremodifiziertem PVA eine verstärkte attraktive Wechselwirkung mit Folsäurerezeptoren exprimierenden Krebszellen eingehen als Partikel ohne diese Liganden. Auch kann eine günstige Freisetzung ohne den so genannten "burst effect", der schlagartigen Freigabe des Wirkstoffes, für Modellwirkstoffe, mit "burst effect" für Zytostatika wie Idarubicin® und Taxotere®, aufgezeigt werden. Die unbeladenen Partikel zeigen keine Zytotoxizität. Die Verwendung der hydrophoben, biokompatiblen Stärkederivate in Kombination mit zielgerichtetem Transport durch Verwendung von spezifischen Liganden verspricht die Verabreichung potenter hydrophober Wirkstoffe in geringeren Konzentrationen und damit mit geringeren Nebenwirkungen.


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