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Immunzytometrische, volumetrische Single-Platform-Analytik von CD34+ Stammzellen und Progenitorzellen

Nikolitsis, Alexander - Universität Hamburg (2014)


Um ein Engraftment nach einer Stammzelltransplantation zu gewährleisten, ist eine genaue CD34+ Zellzählung von hoher Priorität. Dabei muss das Monitoring eine zuverlässige Vorhersage für die zu erzielende CD34+ Zellmenge im Apheresat ermöglichen. Des Weiteren ist die genaue Überprüfung der Qualität des Apheresats und des Produktes nach Kryokonservierung für den klinischen Verlauf der Transplantation essentiell. In dieser Studie wurde die Bead-basierte Single-Platform-Methode für die CD34+ Zellanalyse mit einer Methode, welche eine direkte volumetrische Messung ermöglicht, verglichen.

Die Studie beinhaltete 14 Proben aus peripherem Blut, neun Proben von Apheresaten, und zehn kryokonservierte und anschließend aufgetaute Proben. Die Proben wurden auf CD34+ und CD45+ Zellen analysiert. In den kryokonservierten Proben wurde zusätzlich die 7-AAD-Viabilität der CD45+ Ereignisse untersucht.

Die Korrelation für die CD34+ Analysen der peripheren Blutstammzell-Proben betrugen R2 = 0,96 (p=0,26), für die Apheresate R2 = 0,99 (p=0,34), und für die kryokonservierten Proben R2 = 0,96 (p=0,22). Für die CD45+ Ereignisse in den Monitoringproben zeigte sich eine Korrelation von R2 = 0,96 (p=0,46), für CD45+ Ereignisse in den Apheresatproben R2 = 0,83 (p=0,22), und in den kryokonservierten Proben R2 = 0,62 (p=0.,46).

Die Ergebnisse dieser Studie, die auch 2012 im Transfusion Medicine veröffentlicht worden sind (Gutensohn et al, 2012), bestätigen die technischen Möglichkeiten der direkten volumetrischen Analyse von CD34+ und CD45+ Zellen unter einfachen und ökonomisch vorteilhaften Bedingungen.

Die direkte volumetrische Messung stellt somit eine realistische Alternative zum bisherigen Bead-basierten Goldstandard dar.


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