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Schnelle Detektion luftgetragener chemischer Kampfstoffe mittels TD-GC-MS

Leppert, Jan - Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (2015)


Die Kopplung der Thermodesorption mit der Gaschromatographie ist eine etablierte Technik zur Messung von flüchtigen Komponenten in der Luft. Mit der Verwendung zweier abwechselnd betriebener Kühlfallen ist es möglich, die Luft kontinuierlich zu überwachen.

Basierend auf dieser Technik, gekoppelt mit einem ToF-Massenspektrometer, wurde eine Methode zur schnellen Detektion luftgetragener chemischer Kampfstoffe entwickelt. Da reale chemische Kampfstoffe toxische Substanzen sind wurden ungefährlichere Ersatzstoffe, Simulantien, ausgewählt und benutzt.

Die für die Simulantien ermittelten Detektionsgrenzen liegen im Bereich von 10 ng/m-3 bis 100 ng/m-3 und damit unterhalb gefährlicher Konzentrationen von realen chemischen Kampfstoffen. Somit eignet sich diese Methode zur Überwachung der Luft auf das Vorhandensein von chemische Kampfstoffe an einem sicherheitsrelevanten Ort, wie z.B. einem Flughafen.

Zudem wurde die Möglichkeit geprüft, auf die chromatographische Trennung zu verzichten, indem eine Thermodesorption mit einem gestuften Temperaturprogramm ohne GC-Säule durchgeführt wurde. Dieser Ansatz ist besonders aufgrund zu breiter, und damit zu niedrigen, Signalen nicht anwendbar für die Messung geringer Konzentrationen von flüchtigen Substanzen in der Luft.


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