Unsere Seite auf

Labor Blog

10.06.2016

Kekse essen für die Wissenschaft


Das Max-Rubner-Institut hat derzeit Traumjobs zu vergeben! Im Rahmen einer Interventionsstudie werden in Karlsruhe Probanden gesucht, die 12 Wochen lang Kekse, Pfannkuchen und Milchshakes konsumieren dürfen - ohne schlechtes Gewissen, dafür im Dienst der Wissenschaft.

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob die bioaktiven Substanzen Beta-Glucan, Docosahexaensäure und die Gruppe der Anthocyane halten, was sie versprechen, nämlich Stimulation des Immunsystems, Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz sowie antioxidative Wirkung.

Da die Substanzen in ihrer natürlichen Umgebung nur in geringer Dosis vorkommen, möchten die Wissenschaftler mit einer entsprechend hohen Konzentration der Wirkstoffe in den "präparierten" Keksen Erkenntnisse darüber gewinnen, ob der Verzehr dieser Stoffe Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden der Testpersonen hat. Ein weiteres Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen dieser Substanzen im menschlichen Körper besser zu verstehen.

Für Keksliebhaber, Genießer, Frust-, Stress- oder Langeweile-Esser sozusagen ein gefundenes Fressen, möglicherweise sogar mit positiven gesundheitlichen Effekten! Naja, und die Placebo-Gruppe, die es auch in dieser Studie geben wird, zieht auf jeden Fall einen kulinarischen Gewinn aus der Sache.

Für die Studie werden kontinuierlich Teilnehmer gesucht. Das Max-Rubner-Institut teilt aber vorsorglich mit, dass "aus Kapazitätsgründen immer nur eine begrenzte Zahl an Personen betreut werden kann" ...

—> Originalnachricht

Autor: Anke Fähnrich


—> Kommentieren


Abonnieren:

Empfehlen: