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Labor Blog

03.06.2016

Es liegt was in der Luft!


Diese recht häufig gebrauchte Floskel bekommt durch die Forschung des Max-Planck-Institutes für Chemie (MPIC) eine ganz aktuelle Bedeutung: Tatsächlich ist es den Forschern durch massenspektrometrische Untersuchung der Abluft eines Kinosaals gelungen festzustellen, ob die Zuschauer die Filmszenen gerade als spannend oder lustig empfinden. Die Massenspektren der Atemluft spannender Szenen unterscheiden sich demnach deutlich von denen lustiger.

Ausgangspunkt der Untersuchungen war die Fragestellung, ob sich der Atem der Menschheit wesentlich auf die Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 und Isopren auswirkt, was aber offensichtlich nicht der Fall ist.

Dafür wird eine praktische Einsatzmöglichkeit der Ergebnisse darin gesehen, dass "die Werbeindustrie schnell und objektiv messen könnte, wie emotionale Reize auf eine ganze Gruppe von Menschen wirken, ohne langwierige Umfragen durchführen zu müssen".

Vielleicht können die dadurch erhaltenen Ergebnisse ja dazu beitragen, dass Werbung zukünftig unterhaltsamer wird. Ansonsten hilft wahrscheinlich nur noch die Luft anzuhalten - das soll gemäß der Yoga Lehre auch gegen Stress helfen!

—> zur Originalnachricht

Autor: Anke Fähnrich


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