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Labor Blog

30.05.2016

Neue Smartphone-App schlägt bei Körpergeruch Alarm


Smartphones sind ja aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken, wobei die meisten User heutzutage in sozialen Medien oder bei WhatsApp unterwegs sind.

Nun deuten sich aber ganz neue Anwendungen an, auch wenn dazu eine zusätzliche Elektronik notwendig ist. Die Firma NIVEA hat die Smartphone-App "NOSE" entwickelt, die den Nutzer auf unangenehme Körpergerüche hinweisen soll. Basis ist eine Datenbank, die aus 4.000 Männergerüchen besteht. Mit diesen Daten wird der gemessene Geruch verglichen und der Nutzer bekommt einen Hinweis, ob er ggf. Deo nachlegen soll. Bekanntlich ist man ja selbst der letzte, der seinen eigenen Geruch wahrnimmt ...

Aktuell scheint es nur eine Version für Männer zu geben und ob das ganze praxistauglich oder nur ein Marketing-Gag des Herstellers ist, bleibt abzuwarten. Ich stelle mir gerade die Leute in der U-Bahn oder auf Messen vor, die regelmäßig Selbsttests machen, in dem Sie Ihre Smartphone unter die Arme halten. Aus meiner Sicht wäre auch eine Erweiterung der App auf Mundgeruch wünschenswert!

Auch Google hat gerade eine App mit dem Namen "Science Journal" veröffentlicht, mit der man anhand der im Smartphone vorhandenen oder zusätzlich verbundenen externen Sensoren alles mögliche messen kann. Beispielsweise lassen sich mit Bordmitteln bereits Umgebungslicht, Bewegung oder Töne aufzeichnen und die erfassten Werte in Form von Diagrammen und Grafiken aufbereiten. Viele weitere Anwendungen sind denkbar (Sprengstoff, Pyrotechnik, Drogen etc.).

Ich habe heute schon das Gefühl, dass ein Smartphone kaum noch zum Telefonieren benutzt wird. Solche Entwicklungen werden diese Tendenz sicher noch fördern.

—> "NOSE": Neue App schlägt bei Körpergeruch Alarm

—> Google Science Journal App

Autor: Dr. Torsten Beyer


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